Billigbestatter vor Gericht 2/2/2011
Billigbestatter vor Gericht

Billigbestatter vor Gericht

Dem Bestattungshaus Aarau aus Thüringen wurde vorgeworfen, die Asche Verstorbener illegal in der Schweiz verstreut zu haben. Nach Angaben der „Morgenpost Online“ musste sich Patrick Schneider nun, als Inhaber der Firma vor Gericht verantworten, obwohl in der Vergangenheit jegliche Vorwürfe bestritten wurden.

Durch die Medien ist das Unternehmen als führender Discountbestatter Deutschlands, mit 31 Filialen im gesamten Bundesgebiet bekannt geworden.

Die Schweiz wirft Aarau vor, bei Feuerbestattungen in den Jahren 2009 und 2010 gegen mehrere Gesetze verstoßen zu haben. Eine Genehmigung für kommerzielle Bestattungen habe nie existiert, behauptet die Schweizer Justiz. Verurteilt wurde das Unternehmen zu einer bedingten Geldstrafe und Buße, wovon die Geldstrafe auf Bewährung ausgesetzt wurde. Schneider soll gegen dieses Urteil Einspruch erhoben haben und somit landete der Fall beim Regionalgericht Oberland.

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Verdacht: Leichen illegal eingeäschert

Quelle: Hellmich Bestatterzeitung
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